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Kinderkrankenhaus in Landshut - einst und jetztAus der Geschichte lässt sich eruieren, dass vor dem Krankenhaus im Jahre 1919 die Schwesternschule gegründet wurde, um Säuglingspflegerinnen, Krankenpflegerinnen und Fürsorgerinnen auszubilden. Als Ausbildungsstätte wurde ein Säuglingsheim im Wirtshaus „Radspieler“ eingerichtet, in welchem arme und kranke Säuglinge aufgenommen und gepflegt wurden. Dieses Säuglingsheim an der Schönbrunnerstraße, das von Anfang an unter kinderärztlicher Leitung stand, entwickelte sich über die Jahre zu einem Kinderkrankenhaus und fand so großen Zuspruch in der Bevölkerung, dass es zunehmend unter Raumnot litt. So wurden Pläne für einen Neubau geschmiedet, die für die kleine Schwesternschaft ein hohes finanzielles Risiko darstellten, aber mit viel Gottvertrauen in die Tat umgesetzt wurden. Im April 1969 konnte der Klinikneubau auf dem Hofberg
in der Grillparzerstraße schließlich bezogen werden
und hieß von nun an Kinderkrankenhaus
St. Marien. Ab 1998 wurde die Geschäftsführung an ProCura, eine Gesellschaft für Unternehmensberatung und Management im Krankenhaus übergeben. Es wurde ein Leitbild entwickelt, das die Grundzüge eines katholischen Krankenhauses zum Ausdruck bringt. Die Sorge um kranke Kinder war für die Solanusschwestern von jeher prägend, ebenso die Ausbildung von Kinderkrankenschwestern. In einem eigenen Konvent leben zur Zeit 12 Solanusschwestern und
arbeiten in den verschiedenen Bereichen des Kinderkrankenhauses
zusammen mit 365 Mitarbeiter/Innen.
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